Δευτέρα, 31 Ιουλίου 2017

Papadopoulos: Schon jetzt Identifikationsfigur


Gerade einmal sechs Monate spielt Kyriakos Papadopoulos für den Hamburger SV. In dieser Zeit ist er jedoch sowohl zum Publikumsliebling als auch zum sportlichen Hoffnungsträger der Hanseaten geworden.

Lange war unklar, ob der Bundesliga-„Dino“ den 25-Jährigen, der zuletzt von Bayer 04 Leverkusen ausgeliehen war, auch fest verpflichten kann. Drei Tage bevor das Leihgeschäft offiziell auslief, kam es schließlich zu einer Einigung: Der Grieche unterzeichnete einen Vertrag bis 2020. Geht es nach den Hamburgern, soll der Innenverteidiger nun die zentrale Figur eines Aufschwungs werden.
Alles fing mit dem Heimspiel am 3. Februar gegen Papadopoulos‘ Ex-Klub Leverkusen an. Mit seinem Kopfballtor sorgte der Abwehrmann für die ersten Punkte nach der Winterpause und lieferte den Startschuss für die Hamburger Aufholjagd in der Rückrunde. Eine Woche später traf er erneut, diesmal gegen RB Leipzig, den Klub, bei dem er in der ersten Saisonhälfte als Leihspieler nur zu einem Einsatz gekommen war. 

Diese beiden Tore waren für Papadopoulos natürlich eine Genugtuung, doch noch wichtiger: sie retteten den Hamburger SV rückblickend vor der Relegation und womöglich sogar vor dem Abstieg. Sie hauchten dem totgeglaubten „Dino“ neues Leben ein.

Weil Papadopoulos außerdem in der Defensive als unermüdlicher Kämpfer und Antreiber überzeugte, schlossen ihn die HSV-Fans schnell ins Herz. Es wurde deutlich, wie sehr die HSV-Anhänger einen solchen Typen vermisst hatten – jemanden mit Emotionalität, dessen Siegeswillen in jeder Minute auf dem Platz sichtbar wird. Obwohl er bei seinem Wechsel in die Hansestadt im Januar sagte, er sei vor allem wegen Trainer Markus Gisdol gekommen, hat Papadopoulos die Chance, in den nächsten Jahren das Gesicht des Vereins zu werden. Dieser Posten ist beim HSV schon seit Längerem vakant.

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